Verbund der KWBW VerbundweiterbildungPlus

KWBW Verbundweiterbildung

In Baden-Württemberg gibt es seit Oktober ein neues Weiterbildungsprogramm: die KWBW VerbundweiterbildungPlus. Die bisher aktive „VerbundweiterbildungPlus Baden-Württemberg“ aus Heidelberg geht inhaltlich in das neue Konzept über, das ab sofort den Aufbau von Weiterbildungsverbünden in ganz Baden-Württemberg unterstützt.

Übergreifende Förderung von Ärzten in Weiterbildung

Noch immer entscheiden sich zu wenige junge Ärzte dazu, Hausarzt zu werden. Um diesem Trend entgegen zu wirken und die Weiterbildung zum Facharzt Allgemeinmedizin für den Nachwuchs attraktiver zu machen, haben sich die Krankenhausgesellschaft, die Kassenärztliche Vereinigung und die Landesärztekammer in Baden-Württemberg mit den Lehrbereichen Allgemeinmedizin in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm gemeinsam auf das neue Weiterbildungsprogramm verständig. Damit ist es den Beteiligten gelungen, die vielen verschiedenen existierenden Maßnahmen zur Förderung der Weiterbildung Allgemeinmedizin in einem Konzept zu bündeln.

Vorteile des Programms

Wer sich als Arzt in Weiterbildung für die KWBW VerbundweiterbildungPlus entscheidet, hat während der Weiterbildung die Möglichkeit an begleitenden Seminaren teilzunehmen und von Mentoren unterstützt und beraten zu werden. Die Weiterbilder bekommen in sogenannten Train-the-Trainer-Kursen neuen Input für die Ausbildung der künftigen Hausärzte. Ärzte in Weiterbildung, die am Programm teilnehmen und Weiterbilder in Klinik und Praxis, die mit der KWBW VerbundweiterbildungPlus kooperieren, stehen zukünftig regionale Ansprechpartner an den vier Universitätsstandorten zur Verfügung. Weiterbilder und Krankenhäuser, die die Bildung eines Weiterbildungsverbundes in ihrer Region planen, werden ab sofort von Experten in den jeweiligen Bezirksärztekammern unterstützt.

Finanzierung

Die KWBW VerbundweiterbildungPlus wird von kooperierenden Kliniken und Praxen sowie aus Mitteln zur Förderung der Weiterbildung gemäß Paragraph 75a SGB V finanziert. Mit diesen strukturfördernden und vernetzenden Maßnahmen sollen künftig mehr junge Ärztinnen und Ärzte für die Allgemeinmedizin gewonnen werden. So soll die hausärztliche Versorgung, die insbesondere im ländlichen Raum bedroht ist, gesichert werden.

Ansprechpartner

Dr. Simon Schwill
Leitung Administration KWBW
Universitätsklinikum Heidelberg Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung
06221-56-38379
simon.schwill[at]med.uni-heidelberg.de