Student im PJ Allgemeinmedizin

PJ Allgemeinmedizin

Das Praktische Jahr ist der letzte Teil eures Medizinstudiums. Im PJ arbeitet ihr ein Jahr lang in einer Klinik mit und lernt den Berufsalltag eines Arztes kennen. Wer nach acht Monaten das Krankenhaus satt hat, und sich in der ambulanten Patientenversorgung ausprobieren möchte, für den ist das PJ Allgemeinmedizin eine ausgezeichnete Wahl.

Wahlfach Allgemeinmedizin

Das PJ setzt sich aus drei Tertialen zusammen: 16 Wochen Chirurgie, 16 Wochen Innere Medizin und 16 Wochen in einem Fach eurer Wahl. Wer die Arbeit als Hausarzt kennen lernen möchte, hat dazu im Wahlfach Allgemeinmedizin die Möglichkeit. Im PJ Allgemeinmedizin arbeitet ihr vier Monate lang in einer von eurer Universität anerkannten Lehrpraxis mit und lernt das Behandlungsspektrum einer Hausarztpraxis kennen. Der Weg in ländliche Regionen lohnt sich: In einer Landarztpraxis sind das Patientenspektrum und die Beratungsanlässe oft sogar noch etwas vielfältiger als in der Stadt.

Förderung im PJ Allgemeinmedizin

Wer in der Stadt wohnt und sein PJ Allgemeinmedizin in einer ländlichen Region absolvieren möchte, muss bereit sein, einiges an Zeit und Geld zu investieren. Die Fahrt zur Lehrpraxis verursacht in der Regel zusätzliche Kosten und manchmal muss man sich sogar eine Wohnung vor Ort suchen. Damit euch diese materiellen Hürden aber nicht im Weg stehen, greift euch die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg im Rahmen ihres Förderprogramms „Ziel und Zukunft“ mit 595 Euro im Monat unter die Arme. Liegt eure Lehrpraxis in einer Region, die von der KVBW als Fördergebiet ausgewiesen ist, bekommt ihr zusätzlich 300 Euro Mehraufwandszuschlag.

Die Stiftung Perspektive Hausarzt unterstützt euch während eures PJ Allgemeinmedizin mit der PJ Förderung Landarzt außerdem mit bis zu 100 Euro im Monat – bundesweit. Gefördert wird, wer an einer medizinischen Fakultät in Deutschland eingeschrieben ist, in einer Lehrpraxis in einer Stadt oder Gemeinde mit weniger als 10.000 Einwohner arbeitet und dem nachweisbar zusätzliche  Fahrt- oder Wohnkosten entstehen.