AGB

Auf dieser Seite finden Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für unsere Leistungen und Services.

AGB Praxiswebsites

Allgemeine Geschäftsbedingungen der
Hausärztlichen Service- und Wirtschaftsgesellschaft mbH
für den Service “Praxiswebsites”


1. Allgemeines, Geltungsbereich

1.1. Die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH, Kölner Straße 18, 70376 Stuttgart („Anbieter“) erbringt alle Lieferungen und Leistungen ausschließlich auf Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“). Handelt es sich beim Kunden um einen Unternehmer (§ 14 BGB) haben diese AGB sowie gegebenenfalls die Domain-Registrierungsbedingungen des Anbieters auch für alle zukünftigen Geschäfte der Vertragsparteien Geltung.

1.2. Von diesen AGB insgesamt oder teilweise abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, diesen wurde vom Anbieter schriftlich zugestimmt. Die AGB des Anbieters gelten auch dann ausschließlich, wenn in Kenntnis entgegenstehender Geschäftsbedingungen des Kunden vom Anbieter Leistungen vorbehaltlos erbracht werden.

2. Vertragsschluss, Widerrufsrecht

2.1. Der Antrag des Kunden auf Abschluss des beabsichtigten Vertrages besteht entweder in der Übermittlung Auftragsformulars in schriftlicher Form an den Anbieter oder aber in der Absendung einer elektronischen Erklärung soweit dies im Einzelfall angeboten wird. Der Kunde hält sich an seinen Antrag für 14 Tage gebunden. Der Vertrag kommt erst mit der ausdrücklichen Annahme des Kundenantrags durch den Anbieter oder der ersten für den Kunden erkennbaren Erfüllungshandlung des Anbieters zustande.

2.2. Widerrufsrecht des Kunden nach dem Fernabsatzgesetz:

Dem Verbraucher steht bei Fernabsatzverträgen ein Widerrufsrecht zu:

WIDERRUFSBELEHRUNG

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns

Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH, Kölner Straße 18, 70376 Stuttgart, Fax: 0711-21747599, Tel.: 0711-21747533, E-Mail: perspektive[at]hausarzt-bw.de

mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
— Ende der Widerrufsbelehrung —

3. Vertragsgegenstand und Vertragsänderung

3.1. Der Anbieter stellt dem Kunden entsprechend der jeweiligen Leistungsbeschreibung des vereinbarten Tarifs oder der Leistungsbeschreibung ein betriebsbereites, dediziertes Rechnersystem bestehend aus der entsprechenden Hard- und Software oder aber Speicherplatz auf einem virtuellen Webserver zur Verfügung und schuldet sein Bemühen, die vom Kunden vertragsgemäß gespeicherten Daten über das vom Anbieter zu unterhaltende Netz und das damit verbundene Internet für die Öffentlichkeit abrufbar zu machen (insgesamt als „Webhostingleistungen“ oder als „Webserver“ bezeichnet). Der Kunde hat weder dingliche Rechte an der Serverhardware noch ein Recht auf Zutritt zu den Räumlichkeiten, in denen sich die Serverhardware befindet. Der Anbieter gewährleistet eine Erreichbarkeit von 99,9% im Jahresdurchschnitt. Der Anbieter ist für die Erreichbarkeit nur insoweit verantwortlich, als die Nichtabrufbarkeit auf den von ihm betriebenen Teil des Netzes oder den Webserver selbst zurückzuführen ist.

3.2. Soweit in der jeweiligen Leistungsbeschreibung des vereinbarten Tarifs eine bestimmte Speicherkapazität genannt ist, gilt diese für den gesamten, gemäß Leistungsbeschreibung auf dem Webserver zur Verfügung stehenden Speicherplatz und dient unter anderem auch der Speicherung von Log-Files etc.

3.3. Dem Anbieter bleibt das Recht vorbehalten, Leistungen zu erweitern und Verbesserungen vorzunehmen, wenn diese dem technischen Fortschritt dienen, notwendig erscheinen, um Missbrauch zu verhindern, oder der Anbieter aufgrund gesetzlicher Vorschriften hierzu verpflichtet ist. Sonstige Änderungen des Vertragsinhalts, einschließlich dieser AGB, kann der Anbieter – mit Zustimmung des Kunden – vornehmen, sofern die Änderung unter Berücksichtigung der Interessen des Anbieters für den Kunden zumutbar ist. Unzumutbar ist insbesondere jede Vertragsänderung, die eine Reduzierung der vertraglichen Hauptleistungen des Anbieters zur Folge hat. Die vertraglichen Hauptleistungen sind in der jeweiligen Tarifleistungsbeschreibung als solche bezeichnet. Besteht die Änderung des Vertrages in einer Erhöhung der vom Kunden zu entrichtenden Entgelte, so richtet sich deren Zulässigkeit nach Ziffer 7.3 dieser AGB. Die Zustimmung zur Änderung des Vertrages gilt als erteilt, wenn der Kunde der Änderung nicht innerhalb eines Monats nach Zugang der Änderungsmitteilung widerspricht. Der Anbieter verpflichtet sich, den Kunden im Zuge der Änderungsmitteilung auf die Folgen eines unterlassenen Widerspruchs hinzuweisen.

3.4. Freiwillige, unentgeltliche Dienste und Leistungen des Anbieters, die ausdrücklich als solche bezeichnet und nicht Teil der Leistungsbeschreibung sind, können vom Anbieter jederzeit eingestellt werden. Der Anbieter wird bei Änderungen und der Einstellung kostenloser Dienste und Leistungen auf die berechtigten Interessen des Kunden Rücksicht nehmen.

3.5. Der Anbieter hat das Recht, sich zur Leistungserbringung jederzeit und in beliebigem Umfang Dritter zu bedienen.

3.6. Der Anbieter kann darüber hinaus seine Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag auf einen oder mehrere Dritte übertragen („Vertragsübernahme“). Der Anbieter hat dem Kunden die Vertragsübernahme mindestens vier Wochen vor dem Zeitpunkt der Übernahme mitzuteilen. Für den Fall der Vertragsübernahme steht dem Kunden das Recht zu, den Vertrag mit Wirkung zum Zeitpunkt der Vertragsübernahme zu kündigen.

4. Vertragslaufzeit, Vertragsverlängerung und -kündigung, Einstellung der Leistung

4.1. Soweit sich nicht aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung etwas anderes ergibt, hat der Vertrag eine Laufzeit von einem Jahr und verlängert sich jeweils um denselben Zeitraum, wenn der Vertrag nicht einen Monat vor Ende der jeweiligen Laufzeit gekündigt wird.

4.2. Unberührt bleibt das Recht beider Vertragsparteien zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund. Ein wichtiger Grund für den Anbieter ist insbesondere dann gegeben, wenn mindestens einer der folgenden Sachverhalte vorliegt:

  • der Kunde verstößt trotz Abmahnung schuldhaft gegen eine vertragliche Pflicht;
  • der Kunde beseitigt trotz Abmahnung nicht innerhalb angemessener Frist eine Vertrags- oder Rechtsverletzung.

Eine Abmahnung ist entbehrlich wenn es sich um einen Verstoß handelt, der eine Fortsetzung des Vertrages für den Anbieter unzumutbar macht. Dies ist insbesondere der Fall:

  • bei gravierenden Vertrags- oder Rechtsverstößen, wie z.B.
  • erheblichen Verstößen i.S.d §§ 23, 24 Jugendmedienschutz-Staatsvertrages und/oder
  • erheblichen Urheberrechtsverstößen durch Speicherung und/oder zum Abruf Bereithalten solcher Inhalte insbesondere Musik, Bilder, Videos, Software etc. und/oder
  • der Speicherung und/oder dem zum Abruf Bereithalten von Inhalten, deren Speicherung und/oder das zum Abruf Bereithalten strafbar ist
  • bei Straftaten des Kunden gegen den Anbieter oder andere Kunden des Anbieters, insbesondere bei strafbarer Ausspähung oder Manipulationen der Daten des Anbieters oder anderer Kunden des Anbieters.

4.3. Die Kündigung zum jeweiligen Tarif zusätzlich gewählter Optionen, insbesondere zusätzlicher Domains, lässt das Vertragsverhältnis insgesamt unberührt.

4.4. Nach Beendigung des Vertragsverhältnisses ist der Anbieter zur Erbringung der vertraglichen Leistungen nicht mehr verpflichtet. Spätestens sieben Tage nach Vertragsende kann der Anbieter sämtliche auf dem Webserver befindliche Daten des Kunden, einschließlich in den Postfächern befindlicher E-Mails, löschen. Die rechtzeitige Speicherung und Sicherung der Daten liegt daher in der Verantwortung des Kunden. Darüber hinaus ist der Anbieter nach Beendigung des Vertrages berechtigt Domains des Kunden, die nicht zu einem neuen Provider übertragen wurden, freizugeben.

5. Allgemeine Pflichten des Kunden

5.1. – im Falle des Vorliegens eines Administrator-Zugangs des Kunden – Für die Domain selbst sowie für sämtliche Inhalte, die der Kunde auf dem Webserver abrufbar hält oder speichert ist alleine der Kunde verantwortlich. Der Kunde ist im Rahmen seiner Verpflichtung zur Einhaltung der gesetzlichen und vertraglichen Regelungen auch für das Verhalten Dritter, die in seinem Auftrag tätig werden, insbesondere von Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen verantwortlich. Dies gilt auch für sonstige Dritte, denen er wissentlich Zugangsdaten zu den Diensten und Leistungen des Anbieters zur Verfügung stellt. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, den Webserver des Kunden auf eventuelle Verstöße zu prüfen.

5.2. Der Kunde verpflichtet sich, die vom Anbieter zum Zwecke des Zugangs erhaltenen Passwörter streng geheim zu halten und den Anbieter unverzüglich zu informieren, sobald er davon Kenntnis erlangt, dass unbefugten Dritten das Passwort bekannt ist.

5.3. Der Kunde ist verpflichtet, dem Anbieter seinen vollständigen Namen und eine ladungsfähige Postanschrift (keine Postfach- oder sonstige anonyme Adresse), E-Mailadresse und Telefonnummer anzugeben. Der Kunde versichert, dass alle dem Anbieter mitgeteilten Daten richtig und vollständig sind. Der Kunde hat bei Änderungen die Daten unverzüglich durch Mitteilung an den Anbieter per Post, Telefax oder E-Mail zu aktualisieren.

5.4. Der Kunde verpflichtet sich, den Anbieter unverzüglich und vollständig zu informieren, falls er aus der Verwendung der vertragsgegenständlichen Dienste gerichtlich oder außergerichtlich in Anspruch genommen wird.

6. E-Mail-Empfang und –versand, Verbot und Vertragsstrafe für „Spam“-E-Mails

6.1. Der Anbieter hat das Recht, die Maximalgröße der zu versendenden E-Mails jeweils auf einen angemessenen Wert zu beschränken. Soweit sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung nichts anderes ergibt, beträgt dieser Wert 50 MB.

6.2. Der Versand von E-Mails über Systeme bzw. Server des Anbieters sowie der Versand über Domains, die über den Anbieter registriert sind, ist unzulässig, soweit es sich um einen massenhaften Versand von E-Mails an Empfänger ohne deren Einwilligung handelt und/oder es sich um ein Werbe-E-Mail handelt und eine Einwilligung des Empfängers nicht vorliegt obwohl diese erforderlich ist (insgesamt nachfolgend als„Spam“ bezeichnet). Der Nachweis einer Einwilligung (vgl. § 7 Abs. 2 UWG) des jeweiligen Empfängers obliegt dem Kunden. Kunden ist auch untersagt mittels über andere Anbieter versandte Spam-E-Mails Inhalte zu bewerben, die unter einer über den Anbieter registrierten Domain abrufbar sind oder die beim Anbieter gehostet werden.

6.3. Dem Kunden ist auch untersagt, über den Webserver mittels Skripten mehr als 500 E-Mails pro Stunde je Webhosting-Paket und/oder sog. „Paidmails“ bzw. E-Mails mit denen ein „Referral-System“ beworben wird, zu versenden.

6.4. Der Kunde verpflichtet sich im Falle eines Verstoßes gegen Ziffer 6.2 und/oder Ziffer 6.3 zur Zahlung einer Vertragsstrafe gem. Ziffer 11.

7. Entgeltzahlung und Rechnungsstellung, Entgelterhöhung, Zahlungsverzug, Entgelterstattung

7.1. Die Höhe der vom Kunden an den Anbieter zu bezahlenden Entgelte und der jeweilige Abrechnungszeitraum ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung des vom Kunden gewählten Tarifs.

7.2. Befindet sich der Kunde mindestens in Höhe des zuletzt geschuldeten Jahresentgelts für einen Zeitraum von mindestens 14 Tagen in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, nach mindestens einer Mahnung unter Androhung der Sperrung, seine Leistung zu verweigern. In der Regel geschieht dies durch die Sperrung des Accounts (Ziffer 10.1). Befindet sich der Kunde mindestens in Höhe des zuletzt geschuldeten Jahresentgelts für einen Zeitraum von mindestens einem Monat in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, nach mindestens einer Mahnung unter Androhung der Kündigung, das gesamte Vertragsverhältnis mit dem Kunden außerordentlich zu kündigen.

7.3. Der Anbieter ist berechtigt, die Entgelte angemessen zu erhöhen. In jedem Fall angemessen ist insoweit eine jährliche Erhöhung um höchstens 5%. Die Entgelterhöhung bedarf der Zustimmung des Kunden. Die Zustimmung gilt als erteilt, wenn der Kunde der Erhöhung nicht binnen eines Monats nach Zugang der Änderungsmitteilung widerspricht. Der Anbieter ist verpflichtet, den Kunden mit der Änderungsmitteilung auf die Folgen eines unterlassenen Widerspruchs hinzuweisen. Widerspricht der Kunde der Preiserhöhung, steht dem Anbieter ein Sonderkündigungsrecht zu.

7.4. Vorausbezahlte Entgelte werden dem Kunden erstattet, wenn der Vertrag vor Ablauf des Abrechnungszeitraums endet. Im Falle einer wirksamen außerordentlichen Kündigung durch den Anbieter hat dieser Anspruch auf Zahlung eines Schadensersatzes in Höhe von 90 Prozent der nutzungsunabhängigen Entgelte, die bis zum regulären Vertragsende zu entrichten gewesen wären, soweit der Kunde nicht nachweist, dass der Schaden des Anbieters geringer ist.

7.5. Der Versand der Rechnung für in Anspruch genommene Leistungen der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH erfolgt an die im Rahmen des zustande gekommenen Vertrags angegebene E-Mail-Adresse des Leistungsempfängers. Der Rechnungsversand per E-Mail betrifft nachfolgend genannte Angebote der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH: Inserat “Arzt in Anstellung gesucht”, Inserat “Arzt in Weiterbildung gesucht” und den Service “Praxishomepage”.

8. Leistungsstörungen

8.1. Für Leistungsstörungen ist der Anbieter nur verantwortlich soweit diese die von ihm nach Ziffer 3.1 zu erbringenden Leistungen betreffen. Im Falle des Vorliegens eines Administrator-Zugangs des Kunden, insbesondere für die Funktionsfähigkeit der eigentlichen Internet-Präsenz des Kunden, bestehend aus den auf den Webserver aufgespielten Daten (z.B. HTML-Dateien, Flash-Dateien, Skripte etc.), ist der Anbieter nicht verantwortlich.

8.2. Störungen hat der Anbieter im Rahmen der technischen und betrieblichen Möglichkeiten unverzüglich zu beseitigen. Der Kunde ist verpflichtet, dem Anbieter für ihn erkennbare Störungen unverzüglich anzuzeigen („Störungsmeldung“). Erfolgt die Beseitigung der Störung nicht innerhalb eines angemessenen Zeitraums, hat der Kunde dem Anbieter eine angemessene Nachfrist zu setzen. Wird die Störung innerhalb dieser Nachfrist nicht beseitigt, hat der Kunde Anspruch auf Ersatz des ihm entstandenen Schadens im Rahmen der Ziffer 9.

8.3. Wird – im Falle des Vorliegens eines Administrator-Zugangs des Kunden – die Funktionsfähigkeit des Webservers aufgrund nicht vertragsgemäßer Inhalte beeinträchtigt, kann der Kunde hinsichtlich hierauf beruhender Störungen keine Rechte geltend machen. Im Falle höherer Gewalt ist der Anbieter von der Leistungspflicht befreit. Hierzu zählen insbesondere rechtmäßige Arbeitskampfmaßnahmen, auch in Drittbetrieben und behördliche Maßnahmen, soweit nicht vom Anbieter verschuldet.

9. Haftung des Anbieters

9.1. Der Anbieter haftet unbeschränkt

  • bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit,
  • für die Verletzung von Leben, Leib oder Gesundheit,
  • bei schwerwiegendem Organisationsverschulden des Anbieters.

9.2. Der Anbieter haftet darüber hinaus bei fahrlässiger Verletzung von Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf (Kardinalpflichten).

9.3. Die Haftung nach Ziffer 9.1 und 9.2 besteht auch, soweit die Pflichtverletzung einem Erfüllungsgehilfen oder gesetzlichen Vertreter des Anbieters zur Last fällt.

9.4. Bei einem vom Anbieter verschuldeten Datenverlust haftet der Anbieter im Rahmen der nachfolgenden Haftungsbeschränkungen lediglich begrenzt auf die Kosten der Rücksicherung und Wiederherstellung von Daten, die auch bei einer ordnungsgemäß erfolgten Sicherung der Daten durch den Kunden verloren gegangen wären.

9.5. Die Haftungsbeschränkung der Ziffern 9.1 bis 9.4 gilt auch für die persönliche Haftung der Mitarbeiter, Vertreter und Organe des Anbieters.

9.6. Eine Haftung des Anbieters nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt von den vorstehenden Haftungsbegrenzungen unberührt.

9.7. Eine über die Ziffern 9.1 bis 9.6 hinausgehende Haftung des Anbieters – gleich aus welchem Rechtsgrund – besteht nicht.

10. Sperrung, Voraussetzungen und Aufhebung der Sperrung, Kostenerstattung

10.1. Nimmt der Anbieter eine Sperrung vor, so ist er zur Sperrung sämtlicher vertragsgegenständlichen Dienste und Leistungen berechtigt. Die Wahl der Sperrmaßnahme liegt insoweit im Ermessen des Anbieters. Der Anbieter wird jedoch die berechtigten Belange des Kunden berücksichtigen. Insbesondere wird er im Falle einer Sperrung, die aufgrund der Inhalte auf dem Webserver erfolgt, dem Kunden deren Abänderung bzw. Beseitigung ermöglichen. Ergibt sich der Grund zur Sperrung bereits aus der vom Kunden registrierten Domain selbst, ist der Anbieter berechtigt, die Domain des Kunden in die Pflege des Registrars zu stellen. Durch eine Sperrung wird der Kunde nicht von seiner Verpflichtung entbunden, die vereinbarten Entgelte zu entrichten. Der Anbieter genügt seinen Mitteilungspflichten, wenn er die jeweiligen Mitteilungen per E-Mail an die vom Kunden angegebene E-Mailadresse (Ziffer 5.3) sendet. Für die Sperrung und für die Aufhebung der Sperrung kann der Anbieter jeweils das hierfür vereinbarte Entgelt (derzeit 10,00 EUR) berechnen („Sperr- und Entsperrgebühr“).

10.2. Liegt offensichtlich (=evident) ein Verhalten des Kunden oder ein diesem zurechenbares Verhalten Dritter (vgl. Ziffer 5.1) vor, das gegen geltendes deutsches Recht oder Rechte Dritter verstößt, kann der Anbieter eine Sperrung (Ziffer 10.1) vornehmen. Der Anbieter setzt den Kunden hierüber in Kenntnis. Der Anbieter kann die Aufhebung der Sperrung davon abhängig machen, dass der Kunde den rechtswidrigen Zustand beseitigt und zum Ausschluss einer Wiederholungsgefahr eine vertragsstrafenbewehrte Unterlassungserklärung gegenüber dem Anbieter abgegeben hat sowie für die Zahlung einer hieraus etwaig sich zukünftig ergebenden Vertragsstrafe Sicherheit geleistet hat. Die Höhe des Vertragsstrafeversprechens orientiert sich dabei an der Bedeutung des Verstoßes, beträgt bei Verstößen gegen gewerbliche Schutzrechte oder Wettbewerbsrecht jedoch in der Regel über 5.000 EUR.

10.3. Hält der Anbieter es für möglich, dass ein Verhalten des Kunden oder ein diesem zurechenbares Verhalten Dritter (vgl. Ziffer 5.1) vorliegt, das gegen geltendes Deutsches Recht oder Rechte Dritter verstößt, ist dies jedoch nicht offensichtlich, setzt der Anbieter den Kunden unter Angabe des Grundes und unter Androhung der Sperrung in Kenntnis und fordert ihn unter Fristsetzung zur Abgabe einer Stellungnahme auf. Nimmt der Anbieter dann dennoch eine Sperrung (Ziffer 10.1) vor, setzt er den Kunden hiervon in Kenntnis. Der Anbieter kann die Aufhebung der Sperrung davon abhängig machen, dass der Kunde die geforderte schriftliche Stellungnahme abgegeben und Sicherheit geleistet hat. Die Höhe der Sicherheit entspricht insoweit der Höhe zu erwartender Kosten des Anbieters für den Fall einer Inanspruchnahme von dritter Seite.

10.4 Soweit der Anbieter von Dritten oder von staatlichen Stellen wegen eines Verhaltens in Anspruch genommen wird, das den Anbieter zur Sperrung berechtigt, verpflichtet sich der Kunde, den Anbieter von allen Ansprüchen freizustellen und diejenigen Kosten zu tragen, die durch die Inanspruchnahme oder Beseitigung des rechtswidrigen Zustandes entstanden sind. Dies umfasst insbesondere auch die erforderlichen Rechtsverteidigungskosten des Anbieters. Die Freistellung wirkt auch – als Vertrag zu Gunsten Dritter – für die jeweilige Domain-Vergabestelle, sowie sonstiger für die Registrierung von Domains eingeschalteter Personen.

11. Vertragsstrafe

Soweit der Kunde nicht als Verbraucher handelt, kann der Anbieter bei einer vom Kunden zu vertretenden Zuwiderhandlung gegen Verpflichtungen nach den Ziffern 2.1 und/oder 3.1 der Domain-Registrierungsbedingungen des Anbieters und/oder gegen die Ziffern 5.3 und/oder 6.2 und/oder 6.3 dieser AGB, von diesem Zahlung einer Vertragsstrafe von bis zu 5.100,00 EUR verlangen, deren Höhe vom Anbieter im Einzelfall festzusetzen ist und deren Höhe der Kunde gerichtlich überprüfen lassen kann. Die Einrede des Fortsetzungszusammenhangs ist ausgeschlossen; bei andauernden Rechtsverstößen gilt insoweit zumindest jeder Monat als eigenständiger Verstoß. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt durch die Vertragsstrafe unberührt.

12. Datenschutz

12.1. Der Anbieter erhebt, verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten des Kunden.

12.2. Dem Kunden ist bekannt, dass die auf dem Webserver gespeicherten Inhalte aus technischer Sicht vom Anbieter jederzeit eingesehen werden können. Darüber hinaus ist es theoretisch möglich, dass die Daten des Kunden bei der Datenübertragung über das Internet von unbefugten Dritten eingesehen werden.

13. Gerichtstand, anwendbares Recht

13.1. Gerichtsstand für sämtliche Ansprüche aus den Vertragsbeziehungen zwischen den Vertragsparteien sich ergebenden Streitigkeiten, insbesondere über das Zustandekommen, die Abwicklung oder die Beendigung des Vertrages ist – soweit der Kunde Vollkaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist – Stuttgart. Der Anbieter kann den Kunden wahlweise auch an dessen allgemeinem Gerichtsstand verklagen.

13.2. Für die vom Anbieter auf der Grundlage dieser AGB abgeschlossenen Verträge und für die hieraus folgenden Ansprüche, gleich welcher Art, gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Bestimmungen zum Einheitlichen UN-Kaufrecht über den Kauf beweglicher Sachen (CISG).

14. Aufrechnung, Zurückbehaltung, Schriftform, Volljährigkeit, Salvatorische Klausel

14.1. Mit Forderungen des Anbieters kann der Kunde nur aufrechnen, soweit diese unwidersprochen oder rechtskräftig festgestellt sind. Die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts steht dem Kunden nur wegen Gegenansprüchen zu, die aus dem Vertragsverhältnis mit dem Anbieter resultieren.

14.2. Der Kunde erklärt mit Abgabe seiner Bestellung ausdrücklich, dass er das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat, voll geschäftsfähig ist und sein überwiegender Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland liegt. Sofern der Kunde das achtzehnte Lebensjahr nicht vollendet hat, versichert er mit Aufgabe der Bestellung, dass er zu dieser berechtigt ist. Der Anbieter weist auf die mögliche Strafbarkeit einer Falschangabe hiermit hin.

14.3. Die Vertragsparteien vereinbaren, dass soweit in vertraglichen Regelungen zwischen den Parteien Schriftform vorgesehen ist, diese durch Telefax und E-Mail, gewahrt wird.

14.4. Sollten Bestimmungen dieser AGB und/oder des Vertrages unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die Vertragsparteien verpflichten sich, anstelle einer unwirksamen Bestimmung eine gültige Vereinbarung zu treffen, deren wirtschaftlicher Erfolg dem der unwirksamen so weit wie möglich nahe kommt.

Domain-Registrierungsbedingungen der
Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH

Soweit der Kunde über die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH („Anbieter“) eine Domain registriert, gelten ergänzend zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters folgende Regelungen:

1. Allgemeines, Rechtsverhältnisse, ergänzende Bedingungen

1.1. Die .de-Top-Level-Domains werden von der Vergabestelle DENIC verwaltet. Für die TLD bestehen eigene Bedingungen für die Registrierung und Verwaltung. Ergänzend gelten daher die jeweils für die zu registrierende TLD maßgeblichen Registrierungsbedingungen und Richtlinien (siehe unter: http://www.denic.de/domainbedingungen.html sowie http://www.denic.de/domainrichtlinien.html). Soweit diese in Widerspruch zu den vorliegenden Domain-Registrierungsbedingungen oder den AGB des Anbieters stehen, haben die jeweiligen Registrierungsbedingungen und Richtlinien Vorrang vor den Domain-Registrierungsbedingungen.

1.2. Soweit der Anbieter nicht selbst Vergabestelle für die betreffende TLD ist, beauftragt er lediglich im Auftrag des Kunden die Registrierung der Domain bei der Vergabestelle.

2. Prüfungspflichten des Kunden

2.1. Der Kunde überprüft vor der Beantragung einer Domain, dass diese keine Rechte Dritter verletzt und nicht gegen geltendes Recht verstößt. Der Kunde versichert, dass er dieser Verpflichtung nachgekommen ist und dass sich bei dieser Prüfung keine Anhaltspunkte für eine Rechtsverletzung ergeben haben.

2.2. Der Kunde verpflichtet sich im Falle eines Verstoßes gegen Ziffer 2.1 zur Zahlung einer Vertragsstrafe (Ziffer 11 der AGB des Anbieters).

3. Mitteilungspflichten

3.1. Der Kunde ist verpflichtet, dem Anbieter unverzüglich anzuzeigen, wenn er aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung die Rechte an einer für ihn registrierten Domain verliert.

4. Ablauf der Registrierung

4.1. Der Anbieter wird nach Beauftragung durch den Kunden die Beantragung der gewünschten Domain bei der zuständigen Vergabestelle veranlassen oder die Domain selbst registrieren soweit er selbst Vergabestelle ist. Soweit der Anbieter nicht selbst Vergabestelle ist, hat er auf die Vergabe durch die jeweilige Vergabestelle keinen Einfluss. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr dafür, dass die vom Kunden beantragte Domain zugeteilt werden und/oder die zugeteilte Domain frei von Rechten Dritter ist oder auf Dauer Bestand hat. Die Auskunft des Anbieters darüber, ob eine bestimmte Domain noch frei ist, erfolgt durch den Anbieter aufgrund Angaben Dritter und bezieht sich nur auf den Zeitpunkt der Auskunftseinholung des Anbieters. Erst mit der Registrierung der Domain für den Kunden und der Eintragung in der Datenbank der Vergabestelle ist die Domain dem Kunden zugeteilt.

4.2. Der Kunde wird bei der jeweiligen Vergabestelle als Domaininhaber eingetragen. Die Rechte des Kunden werden hierdurch nicht beeinträchtigt. Der Kunde stimmt dieser Verfahrensweise ausdrücklich zu.

4.3. Eine Änderung des beantragten Domainnamens nach der Beantragung der Registrierung bei der jeweiligen Vergabestelle ist ausgeschlossen. Möglich ist dann lediglich eine Kündigung der bestehenden und Neubeantragung der gewünschten Domain. Ist eine beantragte Domain bis zur Weiterleitung des Antrags an die Vergabestelle bereits anderweitig vergeben worden, kann der Kunde einen anderen Domainnamen wählen. Das gleiche gilt, wenn bei einem Providerwechsel der bisherige Provider den Providerwechsel ablehnt. Soweit einzelne Domains durch den Kunden oder aufgrund verbindlicher Entscheidungen in Domainstreitigkeiten gekündigt werden, besteht kein Anspruch des Kunden auf Beantragung einer unentgeltlichen Ersatzdomain.

4.4. Der Anbieter darf unter einer vom Kunden registrierten Domain eine von ihm gestaltete Seite einblenden, solange der Kunde noch keine Inhalte hinterlegt oder die Domain auf andere Inhalte umgeleitet hat.

5. Erklärungen, Kündigung, Erstattung von Entgelten

5.1. Alle Erklärungen Domains betreffend, insbesondere Kündigung der Domain, Providerwechsel, Löschung der Domain, bedürfen der Schriftform. Insoweit gelten jedoch ergänzend Ziffern 14.3 der AGB des Anbieters.

5.2. Bei allen über den Anbieter registrierten Domains kann der Kunde unter Einhaltung dieser Domain-Registrierungsbedingungen und den jeweiligen Bedingungen der Vergabestelle diese kündigen oder zu einem anderen Provider umziehen, sofern dieser die entsprechende Top-Level-Domain (z.B. „.DE“) anbietet bzw. den Providerwechsel nach den erforderlichen Gegebenheiten und technischen Anforderungen unterstützt. Soweit nicht ausdrücklich der gesamte Webhosting-Vertrag gekündigt wird, sondern lediglich die Kündigung einer Domain/mehrerer Domains/sämtlicher Domains erfolgt, besteht der Webhosting-Vertrag als solcher bzw. der Vertrag über die übrigen Domains fort, da diese auch unabhängig von der gekündigten Domain weiter genutzt werden können.

5.3. Kann der Anbieter dem Providerwechsel (KK-Antrag) des neuen Provider des Kunden nicht rechtzeitig stattgeben, weil der Providerwechsel durch den neuen Provider oder den Kunden zu spät veranlasst wurde oder die für die Zustimmung notwendigen Voraussetzungen nicht erfüllt sind, ist der Provider ausdrücklich dazu berechtigt, die gekündigte Domain zum Kündigungstermin bei der jeweiligen Vergabestelle löschen zu lassen („CLOSE“). Der Anbieter behält sich vor, KK-Anträgen erst statt zu geben, wenn sämtliche gegenüber dem Kunden bestehenden unbestrittenen offenen Forderungen des Anbieters beglichen sind.

5.4. Soweit die Registrierung der Domain für die jeweilige Registrierungsdauer auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses mit dem Anbieter fortdauert und damit die Domain weiter nutzbar bleibt, erfolgt weder für eine im Tarif enthaltene Domain noch für zusätzliche Domains eine Erstattung bereits bezahlter Entgelte.

AGB Praxisbörse und Stellenbörse

Allgemeine Geschäftsbedingungen
der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH
für die Praxis- und Stellenbörse


1. Geltungsbereich

Die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH (Kölner Straße 18, 70376 Stuttgart) erbringt Leistungen für ihre Kunden ausschließlich auf der Grundlage der nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden werden, selbst bei Kenntnis, nicht Vertragsbestandteil.

 

2. Praxisinserate in der Praxisbörse

2.1. Hat der Kunde das Onlinefomular für Praxisinserate auf der Website der Perspektive Hausarzt Baden-Württemberg vollständig ausgefüllt, erhält er eine E-Mail mit seinem Anzeigenauftrag als pdf-Datei. Der Vertrag mit der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH ist geschlossen, wenn der vom Kunden unterzeichnete Anzeigenauftrag per Post, E-Mail oder Fax bei der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH eingegangen ist.

2.2. Bestandteil des Vertrages sind folgende Leistungen:

a. Das Inserat wird in der Praxisbörse der Perspektive Hausarzt Baden-Württemberg eingebunden.

b. Die vom Kunden gelieferten Inhalte werden redaktionell bearbeiten.

c. Die veröffentlichten Inhalte werden auf Wunsch des Kunden aktualisiert und angepasst.

2.3. Die Auftragsumsetzung beginnt, wenn die Vertragsurkunde bei der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH eingegangen ist.

2.4. Der Kunde wird per E-Mail benachrichtigt, wenn sein Inserat veröffentlicht wurde. Änderungswünsche am Inserat müssen per E-Mail oder Fax mitgeteilt werden und von der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH per E-Mail oder Fax bestätigt werden.

2.5. Der Vertrag hat eine Laufzeit von einem Jahr ab Veröffentlichung des Praxisinserates. Nach Ablauf der Vertragslaufzeit wird das Praxisinserat aus der Praxisbörse entfernt. Das Inserat kann vom Kunden durch ein formloses Schreiben verlängert werden.

2.6. Möchte der Kunde, dass sein Praxisinserat vor Ablauf der Vertragslaufzeit aus der Praxisbörse entfernt wird, so wird diesem Wunsch entsprochen, er ist jedoch nicht von noch ausstehenden Zahlungen befreit. Geleistete Zahlungen werden nicht zurückerstattet.

 

3. Stelleninserate in der Stellenbörse

3.1. Hat der Kunde das Onlineformular für Stelleninserate auf der Website der Perspektive Hausarzt Baden-Württemberg vollständig ausgefüllt, erhält er eine E-Mail mit seinem Anzeigenauftrag als pdf-Datei. Der Vertrag mit der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH ist geschlossen, wenn der vom Kunden unterzeichnete Anzeigenauftrag per Post, E-Mail oder Fax bei der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH eingegangen ist.

3.2. Bestandteil des Vertrages sind folgende Leistungen: a. Das Inserat wird in der Stellenbörse der Perspektive Hausarzt Baden-Württemberg eingebunden. b. Die vom Kunden gelieferten Inhalte werden redaktionell bearbeiten. c. Die veröffentlichten Inhalte werden auf Wunsch des Kunden aktualisiert und angepasst.

3.3. Die Auftragsumsetzung beginnt, wenn die Vertragsurkunde bei der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH eingegangen ist.

3.4. Der Kunde wird per E-Mail benachrichtigt, wenn sein Inserat veröffentlicht wurde. Änderungswünsche am Inserat müssen per E-Mail oder Fax mitgeteilt werden und von der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH per E-Mail oder Fax bestätigt werden.

3.5. Der Vertrag hat eine Laufzeit von einem Jahr ab Veröffentlichung des Stelleninserates. Nach Ablauf der Vertragslaufzeit wird das Stelleninserat aus der Stellenbörse entfernt. Das Inserat kann vom Kunden durch ein formloses Schreiben verlängert werden.

3.6. Möchte der Kunde, dass sein Stelleninserat vor Ablauf der Vertragslaufzeit aus der Stellenbörse entfernt wird, so wird diesem Wunsch entsprochen, er ist jedoch nicht von noch ausstehenden Zahlungen befreit. Geleistete Zahlungen werden nicht zurückerstattet.

4. Inserate von Landkreisen und Gemeinden in der Praxisbörse

4.1. Die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH übermittelt dem Kunden auf Anfrage ein Angebot.

4.2. Der Vertrag mit der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH ist geschlossen, wenn das vom Kunden unterzeichnete Angebot per Post, E-Mail oder Fax bei der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH eingegangen ist. Änderungen oder Ergänzungen im Vertrag müssen schriftlich erfolgen und von der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH schriftlich bestätigt werden.

4.3. Bestandteil des Vertrages sind folgende Leistungen:

a. Das Inserat wird in der Praxisbörse der Perspektive Hausarzt Baden-Württemberg eingebunden.

b. Die vom Kunden gelieferten Inhalte werden redaktionell bearbeiten.

c. Die veröffentlichten Inhalte werden auf Wunsch des Kunden aktualisiert und angepasst.

d. Die Perspektive Hausarzt Baden-Württemberg veröffentlicht einen Beitrag zum Inserat in ihrem Newsletter.

e. Die Perspektive Hausarzt Baden-Württemberg veröffentlicht vier Posts zum Inserat auf ihrer Facebook-Seite.

f. Für die Themenwahl, Recherche, redaktionelle Erstellung, Terminierung, Veröffentlichung und Durchführung der Facebook-Posts oder des Newsletterbeitrages ist die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH verantwortlich.

g. Der Kunde hat darüber hinaus auf Wunsch die Möglichkeit, zwei weitere Posts auf der Facebook-Seite der Perspektive Hausarzt Baden-Württemberg zu gestalten. Zulässig sind Veranstaltungshinweise oder Verlosungen von Sachpreisen. Die Themenwahl, die redaktionelle Erstellung, die Terminierung, Veröffentlichung und Durchführung der Posts erfolgt in Abstimmung zwischen dem Kunden und der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH.

4.4. Die Auftragsumsetzung beginnt, wenn die Vertragsurkunde bei der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH eingegangen ist.

4.5. Der Kunde erhält vor Veröffentlichung per E-Mail eine Vorschau seines Inserates zur Abnahme. Die Abnahme muss durch den Kunden per E-Mail oder Fax und innerhalb von sieben Werktagen nach Benachrichtigung erfolgen. Nimmt der Kunde das Inserat nicht ab, so wird nach Ablauf der sieben Werktage die vereinbarte Vergütung in voller Höhe fällig. Korrekturen müssen per E-Mail oder Fax mitgeteilt werden.

4.6. Das Inserat wird zum in der Vertragsurkunde vereinbarten Datum veröffentlicht, sofern der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH bis sechs Werktage vor dem geplanten Veröffentlichungsdatum alle Informationen zur Erstellung des Inserates vorliegen und die Abnahme bis zum Veröffentlichungsdatum erfolgt ist. Auf schriftlichen Wunsch des Kunden kann das vereinbarte Veröffentlichungsdatum nach Abnahme bis zu 24 Werktage vorgezogen werden. Ereignisse höherer Gewalt befreien die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH für die Dauer der Störung mit einer angemessenen Frist von der Veröffentlichung des Inserates.

4.7. Der Vertrag hat eine Laufzeit von einem Jahr ab Veröffentlichung des Inserates. Nach Ablauf der Vertragslaufzeit wird das Inserat aus der Praxisbörse entfernt. Das Inserat kann vom Kunden vor Ablauf der Vertragslaufzeit durch ein formloses Schreiben beliebig oft um ein weiteres Jahr verlängert werden.

4.8. Vertragsverlängerungen umfassen folgende Leistungen:

a. Die veröffentlichten Inhalte werden auf Wunsch des Kunden aktualisiert und angepasst.

b. Die Perspektive Hausarzt Baden-Württemberg veröffentlicht einen Post zum Inserat auf ihrer Facebook-Seite.

c. Für die Themenwahl, Recherche, redaktionelle Erstellung, Terminierung, Veröffentlichung und Durchführung der Facebook-Posts ist die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH verantwortlich.

d. Der Kunde hat darüber hinaus auf Wunsch die Möglichkeit, einen weiteren Post auf der Facebook-Seite der Perspektive Hausarzt Baden-Württemberg zu gestalten. Zulässig sind Veranstaltungshinweise oder Verlosungen von Sachpreisen. Die Themenwahl, die redaktionelle Erstellung, die Terminierung, Veröffentlichung und Durchführung der Posts erfolgt in Abstimmung zwischen dem Kunden und der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH.

4.9. Möchte der Kunde, dass sein Inserat vor Ablauf der Vertragslaufzeit aus der Praxisbörse entfernt wird, so wird diesem Wunsch entsprochen. Der Kunde ist in diesem Fall aber nicht von noch ausstehenden Zahlungen befreit. Geleistete Zahlungen werden nicht zurückerstattet. Noch nicht erbrachte Leistungen der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH entfallen.

4.10. Gemeinden, die vor Ende der Vertragslaufzeit einen Hausarzt gefunden haben und dies der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH postalisch bis spätestens vier Wochen vor Ende eines Laufzeitjahres bestätigen, können ihren Vertrag außerordentlich zum Ende eines Laufzeitjahres kündigen. Zahlungen des Kunden für nicht in Anspruch genommene Laufzeitjahre entfallen, geleistete Zahlungen für nicht begonnene Laufzeitjahre werden zurückerstattet.

5. Sonderregelungen für Spezialangebote

5.1. Landkreise, die sich gemeinsam mit drei ihrer Gemeinden präsentieren, erhalten für ihr Inserat und die Inserate der drei Gemeinden zehn Prozent Rabatt auf den regulären Preis. Landkreise, die sich gemeinsam mit zehn ihrer Gemeinden präsentieren, erhalten für ihr Inserat und die Inserate der zehn Gemeinden dreißig Prozent Rabatt auf den regulären Preis. Mit allen beteiligten Gemeinden werden separate Verträge geschlossen.

5.2. Die Inserate des Landkreises und der beteiligten Gemeinden werden gemeinsam veröffentlicht. Das Veröffentlichungsdatum wird vom Landkreis in seiner Vertragsurkunde festgelegt. Aus organisatorischen Gründen kann die Veröffentlichung der Inserate frühestens 18 Werktage nach Eingang der Vertragsurkunde des Landkreises bei der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH liegen.

5.3. Die Inserate werden nach Abnahme zum vereinbarten Datum veröffentlicht, wenn der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH bis zwölf Werktage vor dem festgelegten Veröffentlichungsdatum alle Informationen zur Erstellung der Inserate vorliegen.

5.4. Eine Gemeinde, die ihr Inserat zum Ende eines Laufzeitjahres außerordentlich kündigt, weil ein Hausarzt gefunden wurde, kann für die verbleibenden Laufzeitjahre durch eine andere Gemeinde im jeweiligen Landkreis ersetzt werden. Die Kosten sowie die in 4.3.e und 4.3.f aufgeführten Leistungen werden in der Vertragsurkunde entsprechend auf die noch ausstehende Vertragslaufzeit angepasst. Die in 4.3.a bis 4.3.d genannten Leistungen werden vollständig erbracht.

5.5. Alle übrigen Regelungen für Landkreise und Gemeinden in der Praxisbörse bleiben unberührt.

6. Preise

6.1. Der Kunde zahlt für die von ihm erteilten Aufträge die sich aus der Vertragsurkunde ergebenden Preise zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer. Angebote sind, soweit nicht anders vereinbart, 60 Werktage gültig.

7. Kreditgrundlage

7.1. Voraussetzung für die Leistungspflichten der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH ist die Kreditwürdigkeit des Kunden.

7.2. Hat der Kunde über seine Kreditwürdigkeit falsche oder unvollständige Angaben gemacht oder seine Zahlungen eingestellt, so ist die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH nicht zur Leistungserbringung verpflichtet. Sie kann in diesen Fällen Vorkasse oder eine andere geeignete Sicherstellung der Leistungsvergütung verlangen. Kommt der Kunde dem nicht nach, kann die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH den Vertrag aus wichtigem Grund kündigen beziehungsweise vom Vertrag zurücktreten und Schadensersatz verlangen.

8. Rechnungsstellung und Zahlung

8.1. Die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH stellt ihre Rechnungen grundsätzlich in Papierform nach Veröffentlichung des Inserates. Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, seine Rechnungen alternativ per E-Mail zu erhalten.

8.2. Rechnungen sind nach Rechnungsstellung innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfrist vollständig durch Überweisung zu begleichen. Zahlungen gelten als geleistet, wenn sie dem Konto des Auftragnehmers gutgeschrieben sind.

8.3. Landkreise und Gemeinden können ihre Rechnung in einer Zahlung oder alternativ in drei Raten zu jeweils gleichen Teilen begleichen. Die Raten werden ab Veröffentlichungsdatum jeweils zu Beginn eines Laufzeitjahres fällig. Eine Zahlung in Raten kann bis zum Veröffentlichungsdatum bei der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH formlos beantragt werden.

8.4. Bei Zahlungsverzug kann die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH je berechtigter Mahnung eine pauschale Gebühr in Höhe von 5,00 Euro in Rechnung stellen.

8.5. Die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH ist berechtigt, Zahlungen des Kunden zunächst auf ältere Schulden anzurechnen. In diesem Fall wird der Kunde über die Art der Verrechnung informiert. Soweit bereits Kosten und Zinsen entstanden sind, ist die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH berechtigt, die Zahlung zunächst auf die Kosten, dann auf die Zinsen und zum Schluss auf die Hauptleistung anzurechnen.

9. Mängelrüge

9.1. Der Kunde hat sein Inserat unverzüglich nach Veröffentlichung zu prüfen und Beanstandungen der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH unverzüglich schriftlich mitzuteilen. Der Kunde kann Nachbesserung, jedoch nicht Rücktritt oder Schadensersatz, geltend gemacht werden.

10. Rechte an bereistgestellten Materialien

10.1. Der Kunde trägt die alleinige Verantwortung für die von ihm zur Veröffentlichung bestimmten Daten und Inhalte.

10.2. Der Kunde bestätigt mit Vertragsschluss, dass er für alle zur Verwendung bereitgestellten Daten, Materialien und Unterlagen die erforderlichen Rechte besitzt, erworben hat beziehungsweise frei darüber verfügen kann und keine Urheberrechte Dritter verletzt werden.

11. Haftung

11.1. Der Kunde ist für den Aussagegehalt seines Inserates verantwortlich.11.1. Der Kunde ist für den Aussagegehalt seines Inserates verantwortlich.

11.2. Die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, es sei denn, es handelt sich um die Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, Ansprüche aus dem Produkthaftungsgesetz oder um die Verletzung von solchen vertragswesentlichen Pflichten, ohne deren Einhaltung der Vertragszweck nicht erreicht werden kann und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf (Kardinalpflichten). Im Falle der Verletzung von Kardinalpflichten sind etwaige Schadensersatzansprüche auf typische und vorhersehbare Schäden begrenzt.

12. Aufbewahrung

12.1. Die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH speichert Inserate nach Ende der Vertragslaufzeit für sechs Monate. Anschließend werden die Inserate gelöscht.

13. Schlussbestimmungen

13.1. Änderungen oder Ergänzungen dieser Geschäftsbedingungen müssen schriftlich erfolgen. 13.1. Änderungen oder Ergänzungen dieser Geschäftsbedingungen müssen schriftlich erfolgen.

13.2. Es gilt deutsches Recht. Als Gerichtsstand für alle sich aus dem Vertrag ergebenden Ansprüche wird Stuttgart als Sitz der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH festgelegt.

13.3. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam oder gegenstandslos sein, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.

 

AGB Services und Leistungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen
der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH
für Services und Leistungen


1. Geltungsbereich

Die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH (Kölner Straße 18, 70376 Stuttgart) erbringt Leistungen für ihre Kunden ausschließlich auf der Grundlage der nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Abweichende Geschäftsbedingungen des  Kunden werden, selbst bei Kenntnis, nicht Vertragsbestandteil.

2. Vertragsschluss

2.1. Die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH übermittelt dem Kunden auf Anfrage ein Angebotsschreiben (“Angebot”).

2.2. Der Vertrag mit der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH ist geschlossen, wenn das vom Kunden unterzeichnete Angebotsschreiben per Post, E-Mail oder Fax bei der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH eingegangen ist. Änderungen oder Ergänzungen im Vertrag müssen schriftlich erfolgen und von der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH schriftlich bestätigt werden.

3. Auftragsumsetzung

3.1. Der Beginn der Auftragsumsetzung kann vom Datum des Vertragsabschlusses abweichen und wird individuell zwischen den beiden Vertragsparteien schriftlich vereinbart.

4. Preise

4.1. Der Kunde zahlt für die von ihm erteilten Aufträge die sich aus dem Angebot ergebenden Preise zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer. Angebote sind, soweit nicht anders vereinbart, 30 Werktage gültig.

4.4. Für Sachkosten, die der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH zur Durchführung der Leistungserbringung entstehen (z.B. Versand- oder Vervielfältigungskosten), gelten die tagesaktuellen Preise des beauftragen Dienstleistungsunternehmens. Sie können daher von den im Angebot ausgewiesenen Preisen abweichen.

4.2. Verzögert sich der Beginn der Leistungserbringung um mehr als drei Monate, so ist die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH berechtigt, einen dadurch entstandenen Mehraufwand gesondert zu berechnen, sofern die Verzögerung nicht von der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH selbst verschuldet ist.

4.3. Leistungen, die nach Vertragsschluss in Auftrag gegeben werden oder ein durch den Kunden verursachter, unvorhergesehener Mehraufwand werden von der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH separat in Rechnung gestellt.

5. Kreditgrundlage

5.1. Voraussetzung für die Leistungspflichten der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH ist die Kreditwürdigkeit des Kunden.

5.2. Hat der Kunde über seine Kreditwürdigkeit falsche oder unvollständige Angaben gemacht oder seine Zahlungen eingestellt, so ist die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH auch nicht zur Leistungserbringung verpflichtet. Sie kann in diesen Fällen Vorkasse oder eine andere geeignete Sicherstellung der Leistungsvergütung verlangen. Kommt der Kunde dem nicht nach, kann die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH den Vertrag aus wichtigem Grund kündigen beziehungsweise vom Vertrag zurücktreten und Schadensersatz verlangen.

6. Abnahme

6.1. Die Abnahme der von der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH erstellten Leistungen muss schriftlich und innerhalb von sieben Werktagen nach Fertigstellung erfolgen. Nimmt der Kunde die vereinbarte Leistung nicht ab, so wird nach Ablauf der sieben Werktage die vereinbarte Vergütung in voller Höhe fällig. Korrekturen müssen schriftlich mitgeteilt werden und werden bis zur endgültigen Abnahme von der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH kostenfrei umgesetzt. Hat der Kunde die Leistung oder einen Teil der Leistung ohne vorherige Abnahme in Benutzung genommen, so gilt die Abnahme mit der Benutzungshandlung als erfolgt.

6.2. Sofern sie keine wichtigen Funktionen für das Produkt haben, berechtigen noch ausstehende Teilleistungen nicht zur Verweigerung der Abnahme.

7. Lieferbedingungen

7.1. Verschickt die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH vervielfältigte Erzeugnisse postalisch an den Kunden, reisen diese auf seine Gefahr. Die Transportkosten werden dem Kunden separat in Rechnung gestellt.

7.2. Wenn nicht anders vereinbart, bestimmt die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH die Art des Versands selbst (z.B. ohne Berücksichtigung einer besonderen Verpackung und auf dem billigsten Weg). Besondere Wünsche für den Versand müssen der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH rechtzeitig schriftlich mitgeteilt werden.

7.3. Die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH haftet nicht für Lieferverzug. Lieferverzug entbindet den Kunden nicht von der Zahlungspflicht.

8. Rechnungsstellung und Zahlung

8.1. Die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH stellt ihre Rechnungen grundsätzlich in Papierform. Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, seine Rechnungen alternativ per E-Mail zu erhalten.

8.2. Rechnungen sind nach Rechnungsstellung innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfrist vollständig durch Überweisung zu begleichen. Die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH ist berechtigt, 50 Prozent der Vergütung nach Vertragsschluss und 50 Prozent nach Abnahme der Leistung in Rechnung zu stellen. Zahlungen gelten als geleistet, wenn sie dem Konto des Auftragnehmers gutgeschrieben sind.

8.3. Bei Zahlungsverzug kann die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH je berechtigter Mahnung eine pauschale Gebühr in Höhe von 5,00 Euro in Rechnung stellen.

8.4. Die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH ist berechtigt, Zahlungen des Kunden zunächst auf ältere Schulden anzurechnen. In diesem Fall wird der Kunde über die Art der Verrechnung informiert. Soweit bereits Kosten und Zinsen entstanden sind, ist die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH berechtigt, die Zahlung zunächst auf die Kosten, dann auf die Zinsen und zum Schluss auf die Hauptleistung anzurechnen.

9. Mängelrüge

9.1.Der Kunde hat das Produkt unverzüglich nach Erhalt zu prüfen und Beanstandungen der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH innerhalb von sechs Werktagen ab Absendedatum schriftlich mitzuteilen. Es kann Minderung oder Nachbesserung, jedoch nicht Rücktritt oder Schadensersatz, geltend gemacht werden.

9.2. Beauftragt der Kunde einen Vervielfältigungsbetrieb, der für seine Vervielfältigungsarbeit Druckunterlagen von der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH verwendet, ist die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH von jeglicher Haftung gegenüber Mängelrügen an dem Vervielfältigungsergebnis frei.

10. Haftung

10.1. Nach Abnahme des Produktes ist der Kunde für den Aussagegehalt verantwortlich. Die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH haftet nicht, wenn sich mit der Nutzung des Produktes verknüpfte Erwartungen an dessen Werbeeffekte nicht erfüllen.

10.2. Die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, es sei denn, es handelt sich um die Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, Ansprüche aus dem Produkthaftungsgesetz oder um die Verletzung von solchen vertragswesentlichen Pflichten, ohne deren Einhaltung der Vertragszweck nicht erreicht werden kann und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf (Kardinalpflichten). Im Falle der Verletzung von Kardinalpflichten sind etwaige Schadensersatzansprüche auf typische und vorhersehbare Schäden begrenzt.

11. Rechte an bereitgestellten Materialien

11.1. Der Kunde trägt die alleinige Verantwortung für die von ihm zur Veröffentlichung bestimmten Inhalte.

11.2. Der Kunde bestätigt mit Vertragsschluss, dass er für alle zur Verwendung bereitgestellten Daten, Materialien und Unterlagen die erforderlichen Rechte besitzt, erworben hat beziehungsweise frei darüber verfügen kann und keine Urheberrechte Dritter verletzt werden.

11.3. Sofern schriftlich nicht anders vereinbart, werden Eigentums- und Nutzungsrechte, Lizenzen oder sonstigen Rechte an Materialien, die die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH zur Erstellung der Leistung erworben hat, nicht auf den Kunden übertragen.

12. Urheberrecht und Nutzungsrechte

12.1. Das Urheberrecht und das Recht der Vervielfältigung zu jeglichen Verwendungszwecken an eigenen Skizzen, Entwürfen, Konzepten, Druckvorlagen,  Bild-, Ton- und Filmmaterialien bleiben bei der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH.

12.2. Die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH räumt Kunden am fertigen Produkt ein Nutzungsrecht ein. Der Umfang des Nutzungsrechts ergibt sich aus der Vertragsurkunde. Die vereinbarten Nutzungsrechte für das fertige Produkt werden eingeräumt, wenn die Abnahme des Produktes durch den Kunden erfolgt und die Vergütung auf dem Konto der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH eingegangen ist.

12.3. Sofern schriftlich nicht anders vereinbart, dürfen Änderungen an Skizzen, Entwürfen, Konzepten Druckvorlagen, Bild-, Ton- und Filmmaterialien nur von der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH vorgenommen werden. Im Falle der Verletzung dieser Bestimmungen durch den Kunden hat die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH Anspruch auf einen Schadensersatz in Höhe von 50 Prozent des vereinbarten Preises.

12.4. Die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH darf die Arbeitsergebnisse eines erteilten Auftrags zum Zweck der Eigenwerbung publizieren.

13. Aufbewahrung

13.1. Die Hausärztliche Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH bewahrt das für den Kunden erstellte Endprodukt nach Abnahme für drei Monate auf.

14. Schlussbestimmungen

14.1. Änderungen oder Ergänzungen dieser Geschäftsbedingungen müssen schriftlich erfolgen.

14.2. Es gilt deutsches Recht. Als Gerichtsstand für alle sich aus dem Vertrag ergebenden Ansprüche wird Stuttgart als Sitz der Hausärztlichen Wirtschafts- und Servicegesellschaft mbH festgelegt.

14.3. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam oder gegenstandslos sein, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.