Medizinstudentin im PKmobil

PJmobil on the road

Wer sein PJ-Wahltertial in der Allgemeinmedizin absolvieren möchte, für den ist der Weg in die Landarztpraxis eine gute Entscheidung. Nirgendwo sonst bekommt man besser einen Eindruck von der Arbeit als Hausarzt: Das Patientenspektrum und die medizinischen Beratungsanlässe sind in kleineren Gemeinden und Städten oft vielfältiger als in der Großstadt. Die meisten Landarztpraxen sind aber von den Universitätsstandorten aus nur schwer mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Damit eurer PJ Allgemeinmedizin nicht an finanziellen Hürden oder dem zeitlichen Aufwand scheitert, hat sich die Stiftung Perspektive Hausarzt etwas einfallen lassen. Seit Februar macht das erste “PJmobil” die Straßen unsicher!

Mit dem Auto in die Landarztpraxis

Das Konzept ist einfach: Wer sein Praktisches Jahr Allgemeinmedizin in einer Lehrpraxis absolviert, die in einem Ort mit weniger als 10.000 Einwohner liegt, bekommt für die kompletten vier Monate einen VW up! zur Verfügung gestellt. Bezahlen müsst ihr nur das Benzin. Den Rest finanzieren euch die HZV-Vertragspartner Hausärzterverband, AOK und MEDI in Baden-Württemberg. Sie engagieren sich seit vielen Jahren für die Förderung von jungen Ärzten auf ihrem Weg in die Allgemeinmedizin.

Pilotprojekt in Baden-Württemberg

Um das PJmobil fahren zu dürfen, müsst ihr mindestens 25 Jahr alt sein und seit fünf Jahren den Führerschein besitzt. Das Auto dürft ihr während der Zeit auch privat nutzen – 200 Kilometer vom Universitätsstandort ist alles erlaubt, außer Fahrten ins Ausland. Das Projekt befindet sich in der Testphase und ist bisher auf Baden-Württemberg beschränkt. Ausgegeben und zurückgenommen werden die Fahrzeuge von euren Lehrbereichen, Instituten oder Abteilungen für Allgemeinmedizin. Sie sind auch eurer Ansprechpartner für alle Fragen rund um das neue Projekt und suchen die Studierenden aus, die ein PJmobil fahren dürfen.